Gestalttherapie

Was ist Gestalttherapie?
Sie fördert die persönliche Veränderung von Menschen, indem sie sie dabei unterstützt, mit sich selbst und Ihren Mitmenschen aktiv neue Erfahrungen zu machen, auf lebendige Weise neue Erlebens- und Verhaltensweisen zu erlernen und bestehende Schwierigkeiten zu überwinden. „Lernen ist Entdecken.“ (Paul Goodman, Begründer der Gestalttherapie, Sozialkritiker und Schriftsteller)

Deshalb wird in einer Gestalttherapie nicht nur geredet, sondern auch ausprobiert und experimentiert, und zwar sowohl mit Verhaltensweisen, körperlichen Bewegungen und Haltungen als auch mit Gedanken, Gefühlen und Einstellungen.

Die Gestalttherapie öffnet einen Raum des Erlebens, in dem Altes wieder auftauchen und Neues gewagt werden darf, einen Raum für Spontanität und Kreativität, für neue individuelle Antworten und neue Fragen. Sie lädt ein, den eigenen Weg im eigenen Rhythmus zu gehen. Wir Therapeuten sehen uns dabei als „Begleiter“, die den Klienten mit Wertschätzung und Mitmenschlichkeit begegnen.

Das Hier-und-Jetzt ist Ausgangspunkt der gestalttherapeutischen Arbeit, denn alles Denken und Fühlen geschieht immer nur in der Gegenwart. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber wir können lernen, die Wirkung vergangener Ereignisse und früherer Erfahrungen zu reflektieren und unseren Blick auf die Vergangenheit zu verändern. Dann ändert sich auch ihre Wirkung auf die Zukunft.

Die Gestalttherapie sieht den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist. Sie unterstützt den Menschen dabei, seine Ganzheit wiederzuerlangen. Sie vertraut auf die Fähigkeit zur Selbstregulierung und Selbstheilung, die in uns allen steckt. Dabei hat die Schärfung und Konzentration auf das Gewahrsein in der Gestalttherapie eine bedeutende Rolle. Sie wird als „heilender Faktor“ angesehen, der die ersehnte Veränderung und das „innere Wachstum“ ermöglicht.

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